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er Regionalrat der KielRegion hat beschlossen, die Olympiabewerbung der Landeshauptstadt Kiel aktiv zu unterstützen. Mit dem Votum bekennt sich das regionale Gremium deutlich zu dem Vorhaben, die Segelwettbewerbe sowie weitere Sportarten der Olympischen und Paralympischen Spiele in die KielRegion zu holen.

„Die Entscheidung zeigt die große Geschlossenheit in der Region“, sagt Robert Semkow, neuer Geschäftsführer der KielRegion GmbH „Olympia in Kiel bedeutet internationale Sichtbarkeit und eröffnet langfristige wirtschaftliche Chancen für die gesamte KielRegion.“

Stärkung der gesamten Region

Die Bewerbung wird in der Region als gemeinsames Zukunftsprojekt verstanden. Sollte Kiel als Austragungsort ausgewählt werden, erwarten Entscheidungsträger positive Impulse für:

Modernisierung der Verkehrsinfrastruktur und Unterstützung der Mobilitätswende, insbesondere durch zusätzliche Fördermittel sowie klar terminierte Umsetzungsschritte.

Die regionale Stadtentwicklung, insbesondere durch nachhaltige Quartiersentwicklung sowie Investitionen in die Sportinfrastruktur und die Digitalisierung.
Das Standortmarketing sowie die gezielte Positionierung der KielRegion als leistungsstarke und weltoffene Sportregion.
Die regionale Wertschöpfung, gefördert durch Auftragsvergaben an heimische Unternehmen, steigendes Besucheraufkommen, zusätzliche Veranstaltungen und eine wachsende Attraktivität der Region für Fachkräfte sowie vielfältige Begleitprojekte in der KielRegion
Die internationale Wahrnehmung der Region als maritimer, innovativer und zukunftsorientierter Standort
Den Tourismus in der gesamten KielRegion, einschließlich der Standorte Plön, Eckernförde und Rendsburg
Ein starkes Signal für Zusammenarbeit

Mit dem Beschluss setzt der Regionalrat, bestehend aus 49 Mitgliedern der Kreistage Rendsburg-Eckernförde und Plön sowie der Ratsversammlung der Landeshauptstadt Kiel, ein klares Zeichen für Kooperation und regionales Miteinander. Die KielRegion wird die Olympiabewerbung künftig auf verschiedenen Kanälen kommunikativ flankieren und sich an der gemeinsamen Darstellung des Standortes beteiligen.

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Die ersten wärmeren Tage lassen das Gras sprießen und schon sind in den Gärten wieder Rasenmäher und Mähroboter im Einsatz. Grund genug für den Kreis Plön, noch einmal dafür zu sensibilisieren, dass der nächtliche Betrieb von Rasenmährobotern die Tierwelt gefährdet.

Für dämmerungs- und nachtaktive Tiere stellt der Einsatz von Rasenmährobotern eine große Gefahr dar. Viele Amphibien, Eidechsen und kleine nachtaktive Tiere zeigen kein Fluchtverhalten – Igel beispielsweise rollen sich im Vertrauen auf ihre Stacheln zu einer Kugel zusammen. Die meisten Mähroboter erkennen diese kleineren, im Gras liegenden Tiere nicht als Hindernis. Dadurch kommt es zu Verletzungen unterschiedlicher Schwere: darunter Schnittwunden oder abgetrennte Gliedmaßen bis hin zur Tötung. Der Kreis Plön appelliert daher an die Betreiber/-innen von Mährobotern, diese aus Arten- und Tierschutzgründen nur tagsüber in Betrieb zu nehmen.

Neben der bereits mit der Jahresrechnung der Abfallgebühren erfolgten Informationskampagne wird ab dieser Woche ein Informationsblatt an alle Baumärkte und Fachhändler im Kreisgebiet verteilt, die Rasenmähroboter anbieten. Diese Aktion soll die Menschen schon beim Kauf für dieses wichtige Thema sensibilisieren.

Landrat Björn Demmin dazu: „Der Kreis Plön hat ausdrücklich auf den Erlass einer Allgemeinverfügung zum Nachtfahrverbot für Rasenmähroboter verzichtet, da deren Einhaltung kaum zu kontrollieren wäre. Nun ist es allerdings an jedem Einzelnen, unsere nachtaktiven und nützlichen Tiere zu schützen, in dem Rasenmähroboter nachts nicht eingesetzt werden.“

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Ostern ist eines der wichtigsten Feste im christlichen Kalender und hat eine tiefgehende religiöse, kulturelle und gesellschaftliche Bedeutung. Im Zentrum der Osterfeiertage steht die Erinnerung an die Auferstehung Jesu Christi, die als Symbol für Hoffnung, Erneuerung und das Leben nach dem Tod gilt. Für gläubige Christen markiert Ostern den Höhepunkt ihres Glaubens, da es den Sieg des Lebens über den Tod und des Guten über das Böse verkörpert.

Die Osterzeit beginnt mit der Karwoche, die an die letzten Tage Jesu erinnert. Besonders der Karfreitag ist ein stiller Feiertag, an dem der Kreuzigung Jesu gedacht wird. Er steht für Leid, Opfer und Trauer. Im Kontrast dazu folgt der Ostersonntag als freudiger Höhepunkt: die Auferstehung Jesu. Dieser Tag symbolisiert einen Neuanfang und gibt vielen Menschen Hoffnung, selbst in schwierigen Zeiten.

Neben der religiösen Bedeutung haben sich im Laufe der Zeit auch zahlreiche Bräuche und Traditionen rund um Ostern entwickelt. Dazu gehören das Färben und Suchen von Ostereiern, das als Zeichen für neues Leben gilt, sowie der Osterhase, der in vielen Kulturen als Überbringer der Eier bekannt ist. Diese Traditionen sind besonders für Kinder von großer Bedeutung und machen das Fest zu einem freudigen Ereignis für die ganze Familie.

Auch gesellschaftlich spielt Ostern eine wichtige Rolle. Es ist für viele Menschen eine Zeit der Besinnung, der Erholung und des Zusammenseins mit Familie und Freunden. In vielen Ländern sind die Osterfeiertage gesetzliche Feiertage, die eine Pause vom Alltag ermöglichen. Der Frühling, der zeitlich mit Ostern zusammenfällt, verstärkt zusätzlich das Gefühl von Neubeginn und Wachstum.

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Der Brauch der Ostereier ist einer der bekanntesten und beliebtesten Traditionen rund um das Osterfest. Eier gelten seit jeher als Symbol für neues Leben, Fruchtbarkeit und Auferstehung – Werte, die eng mit dem Frühling und dem christlichen Osterfest verbunden sind.

Schon in vorchristlicher Zeit galt das Ei in vielen Kulturen als Zeichen des Neubeginns. Mit dem Erwachen der Natur nach dem Winter feierten die Menschen das Wiedererwachen des Lebens, und das Ei spielte dabei eine wichtige Rolle. Als im Christentum Ostern zum Fest der Auferstehung Jesu Christi wurde, verbanden sich diese älteren Fruchtbarkeits- und Lebenssymbole mit der neuen religiösen Bedeutung. So wurde das Ei zum zentralen Symbol des Osterfestes: Wie das Leben aus der scheinbar toten Schale des Eies schlüpft, so stand es für die Auferstehung Christi aus dem Grab.

Ein weiterer Grund für die Verbreitung von Ostereiern liegt im kirchlichen Fastengebot. Während der Fastenzeit war es früher verboten, Fleisch und tierische Produkte wie Eier zu essen. Die Hühner legten jedoch weiterhin Eier, und so sammelten sich viele an. Um sie haltbar zu machen, wurden sie gekocht – ein praktischer Ursprung des heutigen „Eierkochens“. Nach der Fastenzeit zu Ostern konnten sie dann als besonderes Festmahl verzehrt werden.

Mit der Zeit entstand daraus der Brauch, Eier zu färben und zu verzieren. Im Mittelalter wurden die gekochten Eier mit natürlichen Farbstoffen aus Pflanzen eingefärbt – etwa mit Roter Bete, Zwiebelschalen oder Spinat. Das rote Ei hatte eine besondere Bedeutung, es sollte an das Blut Christi erinnern. Heute gibt es eine große Vielfalt an Farben, Mustern und Techniken, vom klassischen Färben mit Lebensmittelfarben bis hin zum kunstvollen Bemalen oder Bekleben.

Neben dem Färben entwickelte sich auch das Verstecken und Suchen der Ostereier, besonders als Spiel für Kinder. Der Osterhase, der die Eier bringt und versteckt, tauchte erstmals im 17. Jahrhundert in deutschen Quellen auf. Er soll die Eier als Gaben für die braven Kinder bringen – eine Verbindung von christlichem Fest, Frühlingssymbolik und kindlicher Freude.

Heute gehört das Osterei fest zu den Ostersymbolen weltweit – ob gekocht, bemalt, aus Schokolade oder als aufwendig verzierte Kunstobjekte. Es verbindet Generationen, Kulturen und Bräuche und erinnert uns daran, dass Ostern ein Fest des Lebens, der Hoffnung und des Neubeginns ist.

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Die Seenotretter der Station Grömitz der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) haben gestern, Donnerstag, 26. März 2026, die Rettungsaktion für einen etwa zwölf Meter langen, gestrandeten Buckelwal vor Niendorf/Ostsee unterstützt. In der Nacht schwamm das Tier in tieferes Wasser.

Bereits am Montag (23.3.) war das offenbar verirrte Tier, dessen natürliches Revier der Atlantik ist, vor Niendorf/Ostsee festgekommen. Die zuständige Gemeinde Timmendorfer Strand leitete die Rettungsaktion mit der Unterstützung zahlreicher Behörden und Organisationen vor Ort. Bagger gruben eine Rinne, durch die sich das Tier aus dem Flachwasserbereich in der Nacht auf Freitag in tieferes Wasser freischwimmen konnte. 

Im Rahmen der Amtshilfe war die DGzRS angefragt worden, ob es möglich sei, die Rettungsbemühungen für den gestrandeten Wal zu unterstützen. Da vor Ort viele kleinere Boote im Einsatz waren, diente die Anwesenheit des Seenotkreuzers vor allem auch der Sicherheit der im Einsatz befindlichen Besatzungen.

Der Seenotrettungskreuzer FELIX SAND war während der Baggerarbeiten auch vor Ort, um im Falle des Aufschwimmens die Schiffe und Boote vor Ort zu koordinieren, die im Geleitzug dafür sorgen sollten, dass der Wal nicht zurück in den Flachwasserbereich geriet. An Bord war eine Mitarbeiterin des Instituts für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (ITAW), selbst freiwillige Seenotretterin auf der Station Büsum der DGzRS, die die Baggerarbeiten von Bord der FELIX SAND aus koordinierte. Das ITAW stand der Gemeinde während der gesamten Rettungsaktion beratend zur Seite.

Ab dem frühen Abend bis nach Mitternacht waren für die Ostsee zunehmende Wasserstände um etwa 40 Zentimeter vorausgesagt worden. In der Nacht gelang es dem Wal, sich freizuschwimmen. 

In der in Teilbereichen flachen Lübecker Bucht besteht für das Tier allerdings weiterhin die Gefahr, erneut zu stranden.

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